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Schulstress im Alltag vermeiden

Schule Stress Familie

01.12.2017  Oft fängt der Stress schon früh am Morgen an: Deine Sprösslinge müssen sich beeilen, denn in bald fängt die Schule an. Doch anstatt aus dem Bett zu ...

Schule Stress Familie

Oft fängt der Stress schon früh am Morgen an: Deine Sprösslinge müssen sich beeilen, denn in bald fängt die Schule an. Doch anstatt aus dem Bett zu springen dreht sich Deine Tochter im Teenager-Alter noch einmal herum und macht keine Anstalten aufzustehen. Nachmittags nach der Schule verzweifelt Deine Jüngste an den Hausaufgaben, lehnt aber Deine Hilfe ab. Als Du ihr drohst, dass sie nicht zum Ballet-Unterricht darf, wenn die Mathe-Aufgaben nicht erledigt sind, droht die Situation zu eskalieren. Deine grosse Tochter hat gerade einen neuen Freund und erledigt ihre Hausaufgaben trotz Deiner ständigen Vorhaltungen in aller Regel morgens im Bus. Dabei bist Du schon froh, dass sie überhaupt ausserhalb der Unterrichtszeit ein Schulbuch aufschlägt.

Und abends steht auch noch ein Elternabend an - Den hast Du beim letzten Mal schon geschwänzt, also bleibt Dir keine andere Wahl als diesmal hinzugehen und Dir anzuhören, wie unmotiviert die Kinder zur Zeit sind.

Den Tag in Ruhe und Gelassenheit zu beginnen sorgt für ein gutes Familienklima

Schulstress sorgt in vielen Familien für anhaltenden Diskussionsstoff und häufige Konflikte. Schulangst, Probleme mit Lehrern, Konzentrationsschwierigkeiten bei den Hausaufgaben oder schlechte Noten sind oft der Auslöser dafür, dass ein eigentlich harmonisches Familienleben nachhaltig gestört wird. Aber es gibt viele Möglichkeiten, Schulstress im Alltag zu vermeiden oder zumindest zu minimieren. Dabei ist es wichtig, dass alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen. Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn Du als Mutter morgens mindestens eine halbe Stunde vor Deinen Kindern aufsteht. In dieser Zeit kannst Du in Ruhe eine Kaffee trinken und Pausenbrote schmieren. Jüngere Kinder freuen sich, wenn sie vor der Schule gemeinsam mit ihren Eltern frühstücken können und liebevoll verabschiedet werden. Jugendliche hingegen sollten in der Lage sein sich selbst zu organisieren, was ihren Start in den Tag angeht. Versuche, Dich nicht einzumischen: Wenn Du ältere Kinder hast, die ständig zu spät zum Unterricht erscheinen, so müssen sie eben mit den Konsequenzen leben, welche die Lehrer für angebracht halten.

Stress rund um das Thema Hausaufgaben muss nicht sein

Nach der Schule sollten Kinder zunächst zu Mittag essen, wenn sie dies nicht bereits in der Schule getan haben und sich anschliessend ausruhen dürfen. Danach ist ein guter Zeitpunkt, um Hausaufgaben zu erledigen, bevor es zum Spielen mit Freunden oder zum Ballet-Unterricht geht. Aber: Wenn Kinder beim Erledigen der Hausaufgaben trödeln, so sollte das nicht immer geahndet werden. Möglicherweise fällt es ihnen einfach schwer sich zu konzentrieren oder sie kommen nicht weiter. In diesem Fall solltest Du Deine Hilfe anbieten. Wird diese abgelehnt oder kannst Du nicht helfen, so hat Dein Kind vielleicht die Aufgabenstellung nicht verstanden. Dann darf es sich bei Klassenkameraden erkundigen. Bringt da nichts, müssen die Aufgaben eben am nächsten Tag nachgeholt werden. Das ist besser, als sich unnötig den Kopf zu zerbrechen.

Tipp: Manchmal ist es besser, sich Hilfe zu holen

Wenn Dein Kind wirklich Probleme hat in der Schule mitzuhalten, dann braucht es vielleicht Hilfe. Vorwürfe bringen in dieser Situation wenig. Erkundige Dich bei den Lehrern, wie Du Dein Kind unterstützen kannst. Oft ist es besser einen Nachhilfelehrer zu engagieren als selbst zu versuchen, Dein Kind zum Lernen zu motivieren.

Bildquelle: Patrice_Audet / pixabay.com

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