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Medienkompetenz in der Erziehung

Mutter Medienkompetenz

Soziale Netzwerke, Computerspiele und Surfen im Netz: Wenn das die Lieblingsbeschäftigungen sind, denen Dein Kind in seiner Freizeit nachgeht, so lassen die Sorgen, die Du Dir als Mutter machst, meist nicht lange auf sich warten. Die Welt der Medien übt auf Kinder und Jugendliche einen grossen Reiz aus. Wer kein Smartphone, Tablet oder wenigstens Zugang zu einem schnellen Internetanschluss hat, gilt bei Gleichaltrigen schnell als Aussenseiter. Im Alltag gilt es daher für Dich als Mutter, Erziehung darauf auszurichten, dass Dein Kind reflektiert mit Medien umgeht und sich mit den Gefahren auseinandersetzt, die Medienkonsum mit sich bringen kann.

Der Fernseher fasziniert vor allem jüngere Kinder

Wenn Dein Kind zwischen drei und acht Jahren alt ist, so wird es vermutlich sehr gerne fernsehen. Keine Panik: Das ist nicht grundsätzlich ein Problem. Es kommt aber darauf an, was und wie oft Kinder im Fernsehen schauen. Nicht alle Sendungen für Kinder eignen sich für jede Altersgruppe. Ein sensibles Kind hat vielleicht sogar schon Schwierigkeiten, einen in Deinen Mutter harmlosen Zeichentrickfilm zu verarbeiten. Lasse Deinen Nachwuchs daher niemals alleine und unbeaufsichtigt fernsehen und sprich mit ihm über das Gesehene.

Im Hinblick auf Erziehung und Medienkonsum solltest Du als Mutter Deinem Kind Alternativen zur Nutzung von Medien schmackhaft machen und klare Regeln aufstellen. Gerade für Kinder im Kindergartenalter ist es nicht gut, wenn sie im Alltag mehr als 30 Minuten vor dem Fernseher verbringen. Sie müssen sich mit Rollenspielen beschäftigen, sich bewegen und kreativ werden, um sich gesund entwickeln zu können.

Aufklärung ist bei Teeangern besser als ständige Kontrolle

Jugendliche sind häufig extremem sozialen Druck ausgesetzt, was den Besitz und die Nutzung von digitalen Medien wie Smartphones und Tablets. Sie kommunizieren in sozialen Netzwerken und geben viel von sich Preis - und genau da liegt die Gefahr. Es bringt sicherlich wenig, wenn Du mit Verboten arbeitest und Deine Erziehung darauf aufbaust. Das artet nur in Machtkämpfe aus, die letztendlich keine Lösung bieten. Auch die "Spionagetaktik" ist keine gute Idee. Wenn Teenager bemerken, dass ihre Eltern ihnen hinterherschnüffeln, fühlen sie sich zu Recht hintergangen. Deine Strategie als Mutter sollte vielmehr sein, weiterhin ins Vertrauen gezogen zu werden, wenn Dein Kind Probleme hat. Sei da, wenn Du gebraucht wirst und nimm kein Blatt vor den Mund, wenn Du vermitteln möchtest, welche Gefahren mit der Nutzung von digitalen Medien einhergehen.

Besser ist es, wenn Du auf Aufklärung setzt und gleichzeitig das Selbstbewusstsein Deines Sohnes oder Deiner Tochter stärkst. Kinder müssen lernen, sich nicht von von ihren Freunden erpressen zu lassen.

Tipp: Versuche Deinen Kindern ein Vorbild in Sachen Medienkonsum zu sein

Wenn der Fernseher im Alltag immer im Hintergrund läuft oder Mama und Papa bis in die Nacht hinein am Handy zu erreichen sind und es immer bei sich tragen, so ist es unvermeidlich wenn Kinder digitalen Medien eine riesige Bedeutung beimessen. Um ein gutes Vorbild zu sein, solltest Du als Mutter Dich daher auch kritisch mit Deinem eigenen Nutzungsverhalten auseinandersetzen. Wähle Fernsehsendungen mit Bedacht aus und integriere "smartphonefreie" Zeiten in den Tagesablauf.
Andernfalls ist Erziehung im Hinblick auf einen reflektierten Umgang mit Medienkonsum wenig nachhaltig.

Bildquelle: geralt / pixabay.com

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