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Wenn Kinder nicht ins Bett wollen

Kind Schlafen Bett

Es ist 20.30 Uhr und Du hast Dich soeben erschöpft in den Fernsehsessel fallen lassen. Der Tag war anstrengend - es hat fast ununterbrochen geregnet, aber Deine Kinder wollten selbstverständlich beschäftigt werden. Du gabst Dein Bestes als gute Mutter - erst stand Basteln auf dem Programm, dann ein gemeinsames Spiel und schließlich durften die Kleinen ihre Lieblingssendung im Fernsehen anschauen. Als es Abend wurde zeigten die Kleinen jedoch keinerlei Anzeichen von Müdigkeit. Nach der dritten Gute-Nacht-Geschichte hast Du Dich durchgesetzt und entschieden, dass es nun wirklich an der Zeit wäre zu schlafen. Das Ergebnis: Erst flehende Bitten, doch noch ein kleines bisschen aufbleiben zu dürfen, gefolgt von Tränen und wütendem Protest, als Du versucht hast, standhaft zu bleiben.

Und so läuft es in letzter Zeit häufiger. Auch jetzt, als scheinbar endlich Ruhe im Kinderzimmer eingekehrt ist, musst Du jederzeit damit rechnen, dass eine kleine Gestalt an der Tür steht und plötzlich Hunger oder Durst verspürt, noch eine dringende Frage hat oder einfach absolut nicht einschlafen kann.

Sogar Säuglinge haben häufig Probleme einzuschlafen

In vielen Familien verläuft der Abend alles andere als harmonisch. Die Phase, in der die Kleinen sich auf das Schlafengehen vorbereiten, ist häufig geprägt von Machtkämpfen und Konflikten. Egal, wie viele Geschichten Du vorliest: Immer gibt es Unmut, wenn das Licht endgültig ausgeschaltet werden soll. Dein Kind mag sich einfach nicht damit abfinden, dass es Zeit ist zu schlafen. Das kann sogar bereits bei Säuglingen und Kleinkindern der Fall sein - viele Babys haben Schwierigkeiten einzuschlafen und das zerrt an den Nerven ihrer Eltern, die sich nach einem anstrengendem Tag nach Ruhe und Erholung sehnen. Du stehst als Mutter also keinesfalls allein da mit Deinem Problem. Aber was kannst Du tun, damit Dein Nachwuchs abends akzeptiert, dass die Spielzeit nun zu Ende ist?

Beliebten Ausreden für die abendliche "Bettflucht" zuvorkommen

Zunächst musst Du herausfinden, warum Dein Kind sich mit dem Schlafen so schwer tut. Kann es wirklich nicht einschlafen oder versucht es lediglich Deine Geduld so weit auszureizen wie möglich? Letzteres ist meist der Fall, wenn Kinder ständig unter einem Vorwand wieder ihr Bett verlassen. Dann ist es sinnvoll, möglichen Argumentationsgrundlagen zuvorzukommen. Gegen nächtlichen Durst kannst Du als Mutter neben dem Kinderbett eine Trinkflasche mit Wasser platzieren und das Nachtlicht sorgt dafür, dass Dein Kind sowohl den Weg zur Toilette findet als auch gegen die Schrecken der Dunkelheit gewappnet ist. Für eine angenehme Schlafatmosphäre sorgen zudem eine ausreichende Frischluftzufuhr und eine Raumtemperatur, die 20 Grad Celsius nicht überschreitet. Davon abgesehen solltest Du Dich auf keine abendlichen Diskussionen einlassen: Nachdem Kinder ins Bett gebracht worden sind, beginnt für ihre Mutter die "Mama-Zeit".

Tipp: Auf tägliche Rituale setzen

Viele Kinder sind abends zu aufgedreht um zur Ruhe zu kommen. Feste Rituale können helfen, dass sich die Kleinen besser entspannen und schneller in den Schlaf finden. Dazu gehört auch, visuelle und akustische Reize, also beispielsweise durch laute Musik oder den Fernseher, auf ein Minimum zu reduzieren. So haben Kinder auch nicht das Gefühl, etwas zu verpassen wenn sie ins Bett gehen. Ein Bad, eine Gute-Nacht-Geschichte oder ausgiebiges Kuscheln hingegen signalisieren dem Kind, dass der Abend gekommen ist und helfen ihm, sich darauf einzulassen ins Bett zu gehen - und auch dort zu bleiben.

Bildquelle: I.Friedrich  / pixelio.de

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