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Das richtige Haustier für eine Familie

Familie Haustier

Leider neigen Eltern oft ohne viel darüber nachzudenken dazu, ein Haustier anzuschaffen. Schliesslich sind Haustiere für Kinder pädagogisch wertvoll und stellen zudem eine gute Unterhaltung bzw. Spielkamerad dar. Vorwiegend wird als erstes ein kleines, niedliches Haustier wie einen Hamster, Mäuse oder ein Meerschweinchen besorgt: Das Tier und das Zubehör für die Haltung kostet nicht viel, zudem wird das Tier nicht besonders alt und die Pflege ist relativ unkompliziert.

Doch der unüberlegte Kauf kann schnell zu einer Belastung werden, denn die meisten Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen oder Mäuse sind Nachttiere, die tagsüber nicht aktiv sind und am liebsten schlafen. Sie sind mit Sicherheit kein Spielzeug, das man herumschleppen oder drücken kann wie man möchte. Gerade sehr kleine oder lebhafte Kinder können beim Spiel schnell grob und das Tier daraufhin in seiner Angst bissig und aggressiv werden. Wird dieses Verhalten beim Kleintier festgestellt, wird es leider sehr häufig mit dem Käfig in eine Ecke verbannt und vernachlässigt.

Genau genommen sind Kleintiere im eigentlichen Sinne auch keine Haustiere. Auch in einem noch so grossen Innenkäfig ist eine richtige artgerechte Haltung nicht möglich.

Hunde und Katzen sind für Kinder gut geeignet

Weitaus besser eignen sich Hunde oder Katzen für Kinder. Die Lebenserwartung dieser Haustiere kann aber durchaus weit über zehn Jahre hinaus gehen, weswegen das Kind bzw. die Familie bereit sein muss, dem Tier in dieser Zeit ein Zuhause zu bieten. Aber auch zwischen Hund und Katze gibt es erhebliche Unterschiede, die unbedingt zu beachten sind: Katzen sind eigenwillig, kaum erziehbar und nur beschränkt auf den Menschen bezogen. Der Hund hingegen ist sehr gut erziehbar, sucht die Nähe des Menschen und ist meist auch auf eine Person fixiert. Katzen können sich oft stundenlang selbst beschäftigen, während der Hund stets Aktivitäten mit dem Menschen sucht.

Für ein gut funktionierendes Zusammenleben mit dem Hund kommt es grundsätzlich auf die Erziehung an. Bei Hunden mit einem hohen Beschützerinstinkt kann es leider auch zu Problemen kommen. Kleine und grosse Hunde haben wiederum verschiedene Eigenschaften. So sind kleine Hunde oft lebhafter und wirken dadurch sehr lustig, doch Kinder können mit solch einem Charakter oft weniger anfangen. Ein grosser Hund ist zwar nicht so lebhaft, doch lässt er sich oft viel vom Kind gefallen und ist so zum Kuscheln richtig toll. Bei Hunden muss man ausserdem bedenken, dass sie je nach Rasse mindestens zwei Stunden Auslauf am Tag brauchen.

Die Besonderheiten einer Katze

Bei Katzen allgemein, aber besonders bei denen, die Freigang haben, ist das Alleinsein und Zusammenleben wesentlich unproblematischer. Sie brauchen Gesellschaft, wenn sie es wollen und können oft über Stunden alleine sein. Bei Hunden und Katzen ist der Platzbedarf in Ihrem zu Hause nicht vorrangig, sondern vielmehr, wie viel Auslauf man ihnen durch Spaziergänge oder Freigang bieten kann. In der Wohnung sollte man beiden Tieren einen ruhigen Schlaf- und Futterplatz bieten.

Grundsätzlich fühlen sich Katzen in der freien Natur am wohlsten. Durchaus können Katzen aber auch als reine Wohnungskatzen glücklich sein. Die Wohnung sollte dann aber so artgerecht wie möglich gestaltet sein. So lieben Wohnungskatzen finstere Kuschelhöhlen, Katzenspielzeug und einen Kratzbaum, damit sie sich zwischendurch zurückziehen können.

Kleintiere in Käfighaltung

Falls Sie sich für ein Kleintier entscheiden, gibt es in den Zoofachgeschäften artgerechte Käfige - trotzdem brauchen die Tiere zusätzliche Auslaufmöglichkeiten. Doch Vorsicht: Die kleinen Nager heissen nicht einfach so - kein Elektrokabel, Teppich oder Möbelstück ist vor ihnen sicher. Um den Drang zum Nagen ein wenig einzudämmen, sind Knabberstangen oder Knabberhölzer gut geeignet. Wenn man auf einen ruhigen Schlaf Wert legt, sollte das nachtaktive Kleintier nicht in einem Kinder- oder Schlafzimmer untergebracht werden.

Ein Kaninchen kann auch gut im Freien gehalten werden. Dazu braucht es ein Gehege aus Maschendraht, das nach unten und oben gesichert ist. Einerseits sehen Katzen Kaninchen als Beutetier, andererseits graben Kaninchen sich gerne Tunnel in die Erde, womit eine Absicherung vor  bösen Überraschungen geflüchteter Tieren schützt. Um Verletzungen zu verhindern sollte der Grabschutz tief genug in der Erde verankert werden.

Bildquelle: mcconnmama / pixabay.com

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