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Bedeutung von Abendritualen

Abendrituale Schlafen

Als Mutter bist Du täglich gefordert, wenn es darum geht Deinem Kind zu vermitteln, warum es ins Bett gehen und schlafen soll, wenn Mama aber noch einen Film schauen, lesen oder Musik hören darf. Manche Kinder schlafen hingegen schlecht ein, weil sie Verlassensängste haben oder unter Stress stehen.

Schon Babys und Kleinkinder haben abends Angst, etwas zu verpassen oder sind zu aufgedreht, um in den Schlaf zu finden. Im Alltag können festgelegte Abendrituale helfen, dass Kinder sich besser entspannen und ruhiger einschlafen. Davon profitierst Du als Mutter - denn auch für Dich ist Entspannung und Freizeit wichtig, weil Du Kraft brauchst, um am Tag für Dein Kind da zu sein.

Ruhige Rituale am Abend entspannen Kinder und die ganze Familie

In jeder Familie gibt es andere Rituale. Sie entwickeln sich meist aus dem Alltag heraus, weil sie Kindern Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Das kann nur funktionieren, wenn sich ein Ritual täglich oder zumindest mehrmals in der Woche wiederholt. Wahrscheinlich pflegst Du als Mutter bereits viele Rituale mit Deinem Kind, ohne dies bewusst so entschieden zu haben. Sicher putzt Du Deinem Sohn oder Deiner Tochter abends die Zähne, liest ihm ein Buch vor oder lässt ihm ein Bad ein. Diese Abendrituale sind im Alltag besonders wichtig, weil sie Kindern und vielleicht ja auch Dir helfen zur Ruhe zu kommen. Wie genau ein Ritual vor dem Schlafen aussehen kann, hängt auch vom Alter Deines Kindes ab. Zum Beispiel kommen Babys und Kleinkinder eher zur Ruhe, wenn das Kinderzimmer abgedunkelt ist und dort eine ruhige Atmosphäre herrscht.

Grundsätzlich ist der Abend eine gute Tageszeit, um innerhalb der Familie die Ereignisse des Tages Revue passieren zu lassen. Dies kann beispielsweise bei einem gemeinsamen Abendessen geschehen. Dabei darf/kann jedes Familienmitglied erzählen, was es am Tag erlebt hat und wie es ihm ergangen ist. Gerade Kinder können Erlebtes besser verarbeiten, wenn sie sich in einer entspannten und offenen Atmosphäre mitteilen können und wenn ihre Ängste und Sorgen ernst genommen werden.

Auch Du als Mutter hast Dir einen ruhigen Abend verdient

Am Abend möchtest Du als Mutter zwar Zeit mit Deinem Sohn oder Deiner Tochter verbringen, später aber auch Deinen Feierabend geniessen oder dafür nutzen, Dich mit Deinem Partner auszutauschen. Daher ist es Dein gutes Recht wenn Du Wert darauf legst, dass sich das Zubettgehen nicht stundenlang hinzieht. Fange daher früh genug damit an, Dein Kind auf das Schlafen einzustimmen. Spätestens eine Stunde, bevor im Kinderzimmer Ruhe herrschen soll, sollte auch im Rest des Hauses oder der Wohnung eine ruhige Atmosphäre herrschen. Jetzt sind nur noch Aktivitäten erlaubt, die Dein Kind entspannen und auf das Schlafen einstimmen. Alles, was Kinder vom Schlafen abhalten oder ihnen eine Ausrede liefern könnte, warum sie noch zwei oder dreimal aufstehen oder die Mama rufen müssen, sollte in dieser Zeit erledigt werden. Eine Gute-Nacht-Geschichte gefällt Deinem Kind, aber wenn es bei einer Geschichte bleiben soll, solltest Du ihn das auch deutlich mitteilen. Ältere Kinder können auch selbst noch lesen.

Tipp: Klare Regeln ergänzen die abendlichen Rituale

Du darfst Deinem Sprössling ruhig erklären, dass Erwachsene am Abend ein Recht auf eine kinderfreie Zeit haben, um sich zu erholen. Keine Mutter braucht ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie Wert darauf legt, dass ihr Sohn oder ihre Tochter ab 20 Uhr im Bett liegt. Im Gegenteil: Klare Regeln, Absprachen und Erklärungen machen es Kindern leichter, zur Ruhe zu finden und die Bedürfnisse ihrer Eltern zu verstehen.

Bildquelle: Lucie Kärcher  / pixelio.de

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