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Impfen - ein Segen oder nicht?

Impfung Kind

Ist das Impfen ein Segen oder ein Fluch?
An der Frage, ob Kinder geimpft werden sollten, scheiden sich die Geister. Du als Mutter wirst schon kurz nach der Geburt mit dem Thema konfrontiert, denn alleine für zwei Monate alte Säuglinge empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz vier verschiedene Impfungen. Impfgegner sehen das kritisch. Sie lehnen es ab, Kinder zu impfen, weil jede Impfung das Immunsystem stark belastet. Ganz von der Hand zu weisen ist dieses Argument nicht, denn schliesslich wird dem kleinen Körper jedes Mal eine geringe Dosis des jeweiligen Erregers verabreicht, damit dagegen Antikörper gebildet werden können. Aber deshalb gleich auf das Impfen verzichten und die Gesundheit des eigenen Kindes gefährden?

Manche Impfungen im Säuglings- oder Kleinkindalter schützen die ganze Familie

Eines vorweg: In der Schweiz besteht keine grundsätzliche Impfpflicht für Familien mit Kindern. Allerdings verlangen einige Kantone eine bestimme Grundimmunisierung, beispielsweise gegen Diphterie und Tetanus.

Im Hinblick auf alle anderen Immunisierungen bleibt es Dir als Mutter überlassen, ob Du Dein Kind impfen lassen möchtest oder nicht. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Möglichkeit die Gesundheit eines Menschen zu schützen, eine der wichtigsten Errungenschaften der Zivilisation darstellt. Durch eine Impfung kannst Du Dein Kind vor Leid, Schmerzen und Krankheiten bewahren, die sein Leben bedrohen oder seine Lebensqualität stark einschränken können. Falls Du dich fragst, warum Kinder bereits kurz nach der Geburt geimpft werden müssen, so stehst Du mit dieser Frage nicht alleine da. Viele Eltern versuchen, Impfungen so lange wie möglich hinauszuzögern, damit der junge Organismus eines Neugeborenen nicht zu stark belastet wird.

Warum also nicht gleich warten, bis ein Kind volljährig ist und selbst entscheiden kann, ob es geimpft werden möchte? Dieser Gedankengang ist nachvollziehbar, allerdings zeigen Studien, dass Impfungen bei älteren Kindern häufiger Nebenwirkungen auslösen als bei Säuglingen. Ausserdem drängt bei einigen Impfungen die Zeit: Masern beispielsweise richten bei älteren Kindern und Erwachsenen einen weitaus grösseren Schaden an als bei Kleinkindern. Das gilt auch für Windpocken bzw. Wilde Blattern: Während Kinder die Krankheit meist schnell und ohne grosse Komplikationen überstehen, zeigen Erwachsene oft schwere Krankheitssymptome und behalten bleibende Schäden zurück.

Das heisst im Umkehrschluss: Du schützt die Gesundheit Deiner gesamten Familie, wenn Du Dich für eine Impfung entscheidest.

Bestehe vor jeder Impfung auf eine ausführliche Beratung

Ein guter Kinderarzt sollte Deine Bedenken als Mutter im Hinblick auf die Notwendigkeit von Impfungen unbedingt ernst nehmen. Du sorgst Dich um die Gesundheit Deiner Kinder und Deiner Familie und willst Ihnen verständlicherweise unnötige Schmerzen ersparen. Es ist durchaus legitim, dass Du immer abwägst, ob eine Entscheidung Deinem Kind zu Gute kommt oder möglicherweise Probleme nach sich zieht. Lasse Dir daher genau erklären, ob und wann eine Impfung wirklich notwendig ist. Welche Konsequenzen kann es schlimmstenfalls haben, wenn Du Dich im Einzelfall gegen eine Impfung entscheidest? Nur wenn Du Dich gut beraten fühlst, kannst Du als Mutter guten Gewissens eine Entscheidung treffen.

Tipp: Eine zweite Meinung einzuholen schadet nicht

Wenn Du unsicher bist oder das Gefühl hast, von Deinem Kinderarzt nicht ernst genommen zu werden, so solltest Du Dir noch eine zweite Meinung einholen. Viele Kinderärzte verfolgen heute neben dem schulmedizinischen auch einen homöopathischen Ansatz und sind kritischer, was Impfungen angeht.

Bildquelle: Jens Goetzke / pixelio.de

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