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Lohnt es sich um den Partner zu kämpfen

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Es ist aus. Vorbei. Er liegt nachts nicht mehr neben Dir und geht seinen Weg - ohne Dich. Das tut weh und wahrscheinlich brauchst Du eine Weile um zu begreifen, was eigentlich passiert ist. Eine Trennung ist extrem schmerzhaft. Besonders dann, wenn von Deiner Seite aus noch Gefühle im Spiel sind ist es schwer, ein Beziehungs-Aus zu verkraften. Neben der Trauer um den Verlust spielen auch Ängste und Zweifel in dieser Situation eine Rolle:

Warum liebt er mich nicht mehr? Was habe ich falsch gemacht? Liegt es an meinem Äusseren? Was wird aus unserer Familie? Wie soll ich nur ohne ihn klar kommen?
Wenn Du Mutter bist denkst Du natürlich auch an die Folgen für eure gemeinsamen Kinder. Wie werden sie das Erlebte verkraften?

Wenn der erste Schock vorbei ist erwacht daher in vielen betroffenen Frauen der Kampfeswille. Vielleicht ist die Lage gar nicht so aussichtslos und es besteht doch noch die Chance, die Beziehung zu retten. Doch wann lohnt es sich wirklich noch um den Partner zu kämpfen und wann solltest Du die Situation besser akzeptieren und lernen, damit umzugehen?

Es kommt auf die Gründe für die Trennung an

Wichtig ist, dass Du dir darüber Gedanken machst wie es zur Trennung kam und welche Ereignisse dem vorausgegangen sind. Selten scheitert eine Beziehung aus heiterem Himmel - es gibt eigentlich immer Auslöser oder zumindest eine Vorgeschichte. Wenn aus einem Paar eine Familie wird, so kann das bei aller Freude auch eine grosse Belastung sein. Die frisch gebackenen Eltern müssen ihren Alltag komplett neu organisieren, eigene Bedürfnisse zurück stellen und fühlen sich häufig unter Druck gesetzt, weil sie natürlich alles richtig machen wollen. Für Zweisamkeit und intime Stunden bleibt wenig Zeit, auch Freunde und Hobbys kommen in dieser Situation zu kurz. Da kann es schon leicht passieren, dass Dein Partner das Gefühl hat "ausbrechen" zu müssen. Dann ist es wichtig zu klären, ob wirklich keine Gefühle mehr im Spiel sind oder ob die Trennung eine Kurzschlussreaktion war. Wenn es nur darum geht, dass sich Dein Partner mehr Freiraum wünscht oder die Nähe zu Dir vermisst, hat eure Partnerschaft vielleicht noch eine Zukunft. Dann gilt es, gemeinsam Problemlösungsstrategien für den Alltag zu entwickeln.

Manchmal ist ein Ende mit Schrecken unausweichlich

Anders sieht es aus, wenn Du Dich emotional von Deinem Partner entfernt hast oder umgekehrt. Ist die Basis eurer Beziehung nicht mehr vorhanden, also tiefe Gefühle füreinander, Respekt und gegenseitige Anerkennung, dann wird es kritisch. Gleiches gilt, wenn ihr euch in unterschiedliche Richtungen entwickelt habt und ganz unterschiedliche Ansichten darüber herrschen, wie eure Zukunft aussehen soll. Ist der Alltag nur noch geprägt von Streitigkeiten und Konflikten, so belastet das nicht nur Dich und Deinen Partner, sondern natürlich auch eure Kinder. In diesem Fall ist eine Trennung möglicherweise weniger schmerzhaft als ein kräftezehrender Kleinkrieg, bei dem es nur Verlierer geben kann.

Tipp: Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Wenn Du nicht sicher bist, ob Du alleine in der Lage bist die vorhanden Probleme gemeinsam mit Deinem Partner zu lösen, hilft euch vielleicht eine Paartherapie. Eine neutrale Person kann euch besser beraten als Familienmitglieder oder Freunde. Voraussetzung ist aber, dass beide Partner wirklich an ihrer Beziehung arbeiten wollen und diese noch nicht aufgegeben haben.

Bildquelle: Antranias / pixabay.com

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